Wie arbeite Ich?


 Weg vom Stress, hin zur Achtsamkeit –

 Wie das mit Pferd und Lama gelingt

 

Dem Alltag mal Adieu sagen, rotierende Sorgen und Gedanken loslassen, die Natur und sich selbst bewusster wahrnehmen, Ruhe spüren – das alles geschieht mit Tieren ganz von selbst und natürlich. Tiere leben im Augenblick und bringen uns wohltuend Achtsamkeit, die uns entschleunigt und in Kontakt mit uns selbst treten lässt, ungezwungen näher.

 

Wenn wir Tiere beobachten, kehrt Stille in uns ein. Vielleicht hören wir Vogelgezwitscher, Blätterrauschen und die Geräusche der Tiere – das Gedankenkarussell, gefüllt mit Plänen, Sorgen und Verpflichtungen, hält allerdings mal für einige Zeit still. Wir nehmen voll und ganz wahr, was im Hier und Jetzt geschieht, sind dabei nicht in der Zukunft und nicht in der Vergangenheit, und unsere Beobachtungen geschehen ohne Wertung und Urteil. Und das tut uns gut.

 

 

Warum wirken Pferde und Lamas beruhigend auf uns?

 

Tiere leben in der Gegenwart. Sie folgen ihren Bedürfnissen und Stimmungen. Wenn ein Impuls da ist, gehen sie diesem nach. Die Tiere überlegen nicht viel, sie schmieden keine Pläne, sind nicht „ständig beschäftigt“, sie bewerten und urteilen nicht. Sie fressen, spielen, schlafen, wenn ihnen danach ist. Das ist Leben im Augenblick, ohne Müssen und Tun.

 

All das strahlt Ruhe aus. Und da zieht es uns Menschen, zu oft von Stress geschüttelt, auch hin.

 

Genau hier, genau jetzt, genau das

 

Wenn wir die Pferde beobachten, sind wir im Hier und Jetzt. Wir nehmen wahr, was ist, wir beurteilen nicht – das ist achtsam sein. Das macht uns ruhig.

 

Wenn wir mit den Lamas wandern gehen, achten wir auf die Tiere: Bleibt das Lama stehen? Dann sind wir wahrscheinlich zu schnell gegangen. Das Lama hilft uns, achtsam und in der Gegenwart zu sein. Diese Tiere strahlen durch ihre aufrechte Haltung Erhabenheit, ja etwas Mystisches aus und fordern uns mit ihrem neugierigen Wesen immer wieder auf: Sei präsent!

 

Das Kopfkino wird abgeschaltet, wir passen uns der Langsamkeit der Tiere an und achten auf unsere inneren Impulse. Indem wir in die Welt der Tiere eintauchen, können wir durchatmen und entspannen. 


Da draußen, jenseits von richtig und falsch, dort ist ein Garten. Da werde ich dir begegnen.”

Rumi